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Herausgeber:

Sönke Hinz, Leester Str. 44, 28844 Weyhe - Leeste

Wirkungsweise - Impfreaktionen - Impfkomplikationen



Vorbemerkung:

Impfungen gehören zu den wirksamsten Vorbeugemaßnahmen in der Medizin. Sie sind die eleganteste Methode, Krankheiten - und vor allem deren Komplikationen - zu verhüten und haben sich segensreich für die Menschheit ausgewirkt. Durch Impfungen sind z.B. die Pocken ausgerottet worden.
Es ist das Ziel der WHO, in den nächsten Jahren die Kinderlähmung (Polio), Masern, Röteln und Hepatitis B (Leberentzündung) ebenfalls zu eliminieren. Hierzu ist eine hohe Impfbeteiligung der Bevölkerung erforderlich.

Wirkungsweise:

Durch die Impfung werden abgeschwächte lebende Erreger (Lebendimpstoff) oder nur Bestandteile von Erregern (Totimpfstoff) in den Körper verbracht. Dort wird durch den Impfstoff die Bildung von Antikörpern angeregt, so dass bei erneutem Kontakt mit dem echten Erreger bereits ein Schutz besteht und dadurch eine Erkrankung bzw. Komplikationen vermieden werden. Durch Impfungen wird das körpereigene Immunsystem stimuliert.

Grundsätzlich sind Impfungen nur dann sinnvoll, wenn durch sie lebensbedrohliche Komplikationen vermieden werden, die medizinisch nicht oder nur schwer beherrschbar sind. Weiterhin müssen Impfstoffe gut verträglich sein. Reaktionen oder Nebenwirkungen durch die Impfungen dürfen verständlicherweise nicht in stärkerem Maße zu einer Gefährdung des Menschen führen als die Erkrankung selbst (Risikoabwägung).


Impfreaktionen:

A: Lokalreaktionen:
Lokale Impfreaktionen sind Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Injektionsstelle, vorwiegend dem Oberarm oder dem Oberschenkel.

B: Allgemeinreaktionen:
Allgemeinsymptome können in Form von Fieber, Unruhe, Kopf- und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten.

 

Lokal- und Allgemeinreaktionen sind Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff.


Impfkomplikationen:

Verstärkung von Hautekzemen, hohes Fieber, Fieberkrämpfe (meist folgenlos), Gelenkschwellungen, Lymphknotenschwellungen, allergische Reaktionen bis zu Schockzuständen.


Impfreaktionen und Impfkomplikationen im Einzelnen:

Diphterie-Impfung:
Bei bis zu 20% der Impflinge kommt es zu lokalen Reaktionen innerhalb von 1-3 Tagen, selten zu Allgemeinreaktionen (1%)

Tetanus-Impfung (Wundstarrkrampf):
gelegentlich lokale Reaktionen (bis zu 20%), Allgemein- und allergische Reaktionen selten, z.B. bei Überimpfung

Pertussisimpfung (Keuchhusten):
durch den neuentwickelten azellulären Impstoff selten lokale oder allgemeine Reaktionen in Form von Fieber; äußerst selten meist folgenlose Fieberkrämpfe, schrilles Schreien, Teilnahmslosigkeit, Schock, Durchfall oder Erbrechen

HIB-Impfung (eitrige Gehirnhautentzündung, Kehldeckelentzündung):
selten lokale Reaktionen (1-10% für 1-3 Tage), vorübergehende Schwellung der gesamten Extremität (Bein); gelegentlich Allgemeinreaktionen (bis 10%); sehr selten meist folgenlose Fieberkrämpfe oder allergische Reaktionen

Polio-Impfung (Kinderlähmung):
Gelegentlich lokale Reaktionen für 1-3 Tage, selten Allgemeinsymptome (nach 1. Gabe),
Die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung (Lebendimpfstoff) ist inzwischen durch einen Totimpfstoff ersetzt worden, der in Kombination mit anderen Impfstoffen als Spritze verabreicht wird. Die Gefahr einer Übertragung des Virus auf ungeimpfte Erwachsene ist dadurch ausgeschlossen.

Masern-Impfung (Lebendimpfung):
Lokal-(5%)und Allgemeinreaktionen mit Lymphknotenschwellungen(5-15%)innerhalb von 1-3 Tagen. In 2% der Fälle treten nach 5-14 Tagen Impfmasern auf (Fieber über 39°C, Hautausschlag), sehr selten kommt es zu meist folgenlosen Fieberkrämpfen (1 Fall auf 80.000 Impfungen) oder Gehirnentzündungen (1 Fall auf 2 Millionen Impfungen); aüßerst selten kann sich die Blutplättchenzahl erniedrigen oder eine allergische Reaktion bis zum Schock auftreten. Bei Hühnereiweißallergikern ist die Impfung nicht kontraindiziert. Es empfiehlt sich allerdings bei hochgradiger Eiweißallergie eine 30minütige Nachbeobachtungszeit in der Praxis.

Mumps-Impfung (Lebendimpfung):
selten leichte Lokal- oder Allgemeinreaktionen (bis 5%), bis zu 4 Wochen nach der Impfung Schwellung der Ohrspeicheldrüse, Fieber und leichte Hodenschwellung bei Jungen (Impfmumps), selten meist folgenlose Fieberkrämpfe oder allergische Reaktionen. Bzgl. Hühnereiweißallergikern gilt das unter Masern gesagte.

Röteln-Impfung (Lebendimpfung):
leichte Lokal- und Allgemeinreaktionen für 1-3 Tage möglich (bis 5%), gelegentlich Gelenkschmerzen oder Gelenkentzündungen, Hautausschlag und Lymphknotenschwellungen (Impfröteln), vorwiegend bei Jugendlichen und Erwachsenen im Abstand von 1-4 Wochen nach der Impfung; selten meist folgenlose Fieberkrämpfe oder allergische Reaktionen.

Hepatitis B-Impfung (Leberentzündung):
selten Lokal- oder Allgemeinreaktionen für 1-3 Tage (1-10%); äußerst selten allergische Reaktionen

FSME-Impfung: (sog. Zeckenimpfung)
in 5% der Fälle Abgeschlagenheit, Kopf-, Gliederschmerzen und Fieber bei 3-11 jährigen, bei 1-2 jährigen bis 15%, meist nach der Erstimpfung; in Einzelfällen allergische Reaktionen, Nervenentzündungen treten in 1 Fall von 1 Million Impfungen auf.

Varizellen-Impfung (Lebendimpfung):
Lokal- oder Allgemeinreaktion bei 10-20% (vor allem bei Erwachsenen nach der 2. Impfung), selten Temperaturerhöhung oder Krankheitsgefühl (10%), nach 1-4 Wochen schwacher, bläschenartiger Ausschlag (1-3%); selten allergische Reaktionen

Influenza-Impfung (Grippe-Impfung):
Gelegentlich leichte Lokalreaktionen, als Allgemeinreaktion grippeähnliche Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit und Krankheitsgefühl möglich; sehr selten allergische Reaktionen oder Abfall der Blutplättchen mit Blutungsneigung
Bei Hühnereiweißallergikern ist die Impfung kontraindiziert, da für die Produktion des Impfstoffes Hühnereiweißbestandteile verwendet werden.

Pneumokokken-Impfung:
gelegentlich lokale und allgemeine Reaktionen für 1(2)-3 Tage (10%), Knötchenbildung und verstärkte Druckempfindlichkeit (Auffrisch-Impfung)an der Impfstelle, selten Krankheitsgefühl; selten allergische Reaktionen oder meist folgenlose Fieberkrämpfe

Meningitis C - Impfung:
in ca. 10% der Fälle lokale Reaktionen an der Injektionsstelle innerhalb von 2-3 Tagen, als Allgemeinsymptome Unruhe, Fieber, Schlafstörungen, Benommenheit, Erbrechen, Durchfälle, Appetitlosigkeit bei Säuglingen und Kleinkindern; selten meist folgenlose Fieberkrämpfe oder allergische Reaktionen

Insgesamt gesehen sind die modernen Impfstoffe sehr gut verträglich. Lokal- und Allgemeinreaktionen sind selten.
Impfkomplikationen, die schwere oder lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, sind extrem selten und gemessen an der Komplikationsrate der eigentlichen Erkrankung verschwindend gering. Dennoch kann das Risiko einer Impfkomplikation nicht 100%ig ausgeschlossen werden.

Es wird angestrebt, möglichst viele Impfkomponenten in einer Spritze zu kombinieren. Hierdurch kann zum Vorteil Ihres Kindes die Anzahl der Injektionen vermindert werden. Die Wirksamkeit der Kombinationsimpfstoffe ist genauso gut wie die der Einzelimpfstoffe. Impfreaktionen oder Impfkomplikationen treten nicht häufiger auf als bei einem Einzelimpfstoff. Kombinationsimpfstoffe führen nicht zu einer höheren Belastung Ihres Kindes als Einzelimpfstoffe. Unser Immunsystem hat keine Probleme, sich gleichzeitig mit mehreren Erregern oder Erregerbestandteilen auseinanderzusetzen.

Bei akuten, fieberhaften Erkrankungen sollte eine Impfung nicht durchgeführt werden. Leichte Erkältungskrankheiten ohne Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens sind dagegen kein Grund, eine notwendige Impfung aufzuschieben.
Vor und nach Operationen oder Hyposensibilisierungen sollte ein Mindestabstand von 14 Tagen zu Impfungen eingehalten werden.
Die Impfungen erfolgen vorzugsweise in den Oberarm, bei Säuglingen auch in den Oberschenkel.
Sind 2 Injektionen erforderlich, erfolgen sie zeitgleich in den linken und rechten Oberschenkel bzw. Oberarm.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu den Impfungen haben, sprechen Sie bitte mich oder meine Mitarbeiterinnen darauf an. Wir sind bemüht, Sie umfassend aufzuklären.




Impfpräventable Krankheiten:



Nachfolgend eine kurze Beschreibung der Krankheiten, gegen die eine Impfung möglich ist.
(impfpräventable Krankheiten)

 

Diphterie:
Es handelt sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung des Rachens mit Erstickungsgefahr. Durch Giftstoffe (Toxine) kommt es zu einer Schädigung von Niere, Herz, Kreislauf und Nerven. Überlebenschancen bestehen nur bei frühzeitiger Gabe eines Gegengiftes. Die Erkrankung tritt sporadisch immer wieder vorwiegend in den Ostländern auf; deswegen ist das Risiko einer Einschleppung groß. Neben einer Grundimmunisierung sind Auffrischimpfungen vor allem bei Erwachsenen alle 10 Jahre notwendig.
Impfung:
dringend empfohlen

Tetanus (Wundstarrkrampf):
Der Erreger kommt vor allem im Erdreich vor und kann bereits bei kleinsten Verletzungen zur Erkrankung führen. Sie führt zu einer schmerzhaften Verkrampfung der Körpermuskulatur, einschließlich der Schlund- und Atemmuskulatur bei erhaltenem Bewußtsein. Trotz Intensivmedizin wird die Erkrankung häufig nicht überlebt. Neben einer Grundimmunisierung sind Auffrischimpfungen vor allem bei Erwachsenen alle 10 Jahre notwendig.
Impfung:
dringend empfohlen

Polio (Kinderlähmung):
Bei der Kinderlähmung kommt es in einem von 1000 Fällen zu lebensbedrohlichen Komplikationen in Form von Lähmungen der Muskulatur und bleibenden Restschäden, wenn die Erkrankung überlebt wird.
Impfung:
dringend empfohlen

Pertussis (Keuchhusten):
Keuchhusten ist gekennzeichnet durch stärker werdende krampfartige, nächtliche Hustenattacken, die insgesamt 2-3 Monate andauern können. Gefährdet sind vor allem Säuglinge, bei denen lebensbedrohliche Erstickungsanfälle und der plötzliche Kindstod auftreten können. Gelegentlich kommt es zu Mittelohr- und Lungenentzündungen.
Impfung:
dringend empfohlen

Meningitis (eitrige Gehirnhautentzündung) und Epiglottitis (Kehldeckelentzündung):
Beide Erkrankungen werden u.a. durch HIB-Bakterien ausgelöst und sind lebensbedrohlich. Die Erkrankungen treten vorwiegend in den ersten beiden Lebensjahren auf, sind jedoch möglich bis zum 5. Lebensjahr.
Bei der eitrigen Meningitis können Gehirnschäden auftreten, auch Todesfälle kommen vor.
Die Kehldeckelentzündung führt durch Schwellungszustände zu lebensbedrohlicher Atemnot.
Impfung:
dringend empfohlen

Masern:
Die hochfieberhafte Erkrankung geht mit Hautausschlag, Bindehautentzündung, Husten und starkem Krankheitsgefühl einher. Die gravierendste Komplikation ist eine lebensbedrohliche Gehirnentzündung, die in einem Fall von 2000 Masernerkrankungen auftritt. Gehirnschäden und Todesfälle sind möglich. Lungen- und Mittelohrentzündungen kommen ebenso vor wie eine Jahre später auftretende chronische Erkrankung des Nervensystems.
Impfung:
dringend empfohlen

Mumps (Ziegenpeter):
Typischerweise tritt bei dieser Erkrankung eine schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen mit Fieber auf. Auch andere Speicheldrüsen wie z.B. die Bauchspeicheldrüse können betroffen sein. In 10% der Fälle tritt eine Gehirnhautentzündung auf. Das Auftreten von Schwerhörigkeit ist möglich. Nach der Pubertät kann es bei jungen Frauen zu Eierstockentzündungen, bei jungen Männern zu Hodenentzündungen kommen. Beide Komplikationen führen sehr häufig zur Unfruchtbarkeit.
Impfung:
dringend empfohlen

Röteln:
Röteln ist für Kinder eine relativ harmlose Erkrankung mit Hautausschlag, Lymphknotenschwellungen und gelegentlichen Gelenkentzündungen, die in 50% der Fälle symptomlos verläuft. Lebensbedrohlich ist dagegen die Erkrankung für das ungeborene Kind bei Auftreten der Erkrankung bei der Mutter in den ersten drei bis vier Monaten der Schwangerschaft. Sie führt zu schwersten Mißbildungen und evtl. zur Fehlgeburt des Kindes.
Impfung:
dringend empfohlen

Hepatitis B (ansteckende Gelbsucht):
Es handelt sich um eine hochansteckende entzündliche Lebererkrankung, die beim Erwachsenen zu 10%, beim Kleinkind zu 40% und beim Säugling zu 90% in ein chronisches Verlaufsstadium übergehen kann. Von 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr erkranken 5-10% Kinder. Vorwiegend wird die Erkrankung durch Geschlechtsverkehr übertragen, aber auch durch Körpersekrete wie Blut oder Speichel sind Übertragungen möglich (Biß- u. Kratzwunden). Die chronische Verlaufsform führt zur Lebercirrhose und damit zum Leberversagen und begünstigt die Entstehung von Leberkrebs. Da die Impfung im Kindesalter eine deutlich bessere Antikörperbildung als beim Erwachsenen hervorruft, sollte so früh wie möglich geimpft werden.
Impfung:
dringend empfohlen

Frühsommermeningoencephalitis (FSME):
Das Virus wird durch Zeckenbisse übertragen und führt in seltenen Fällen zu entzündlichen Veränderungen des Gehirns und der Gehirnhäute. Die virusinfizierten Zecken kommen nur in Süddeutschland, Österreich und den östlichen Ländern vor.
Impfung:
Empfohlen bei längerdauernden Reisen in Gebiete mit virusinfizierten Zecken

Varizellen (Windpocken)
Bei Windpocken entstehen juckende Bläschen an der Haut. Fieber ist möglich. Die hohe Ansteckungsgefahr hält etwa 8-10 Tage an. Als Komplikation kommen entzündliche Veränderungen des Gehirns, vor allem des Kleinhirns mit Gleichgewichtsstörungen vor, allerdings sehr selten (1:4000). Schwere Verläufe treten im 1. Lebensjahr sowie nach dem 16. Lebensjahr auf.
Impfung:
Generell empfohlen

Grippe (Influenza)
Die echte Grippe hat nichts mit den üblichen Erkältungskrankheiten zu tun sondern ist eine virusbedingte, hochansteckende und schwere Infektion mit hohem Fieber, Schmerzen und starkem Krankheitsgefühl. Gefürchtet als Komplikation sind plötzliches Herz-Kreislaufversagen und eine Lungenentzündung, die nicht selten lebensbedrohlich verläuft. Im Kindesalter treten häufig als Komplikation Mittelohr- und Kehlkopfentzündungen auf.
Impfung:
Empfohlen bei chronischen Herz-Kreislauf- (Herzfehler), Lungen- (Asthma) Leber- und Nierenerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten und Missbildungen, sowie Personen über 60 Jahre

Pneumokokkeninfektionen
Pneumokokken können unterschiedliche Erkrankungen auslösen, in erster Linie Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen. Schwerste Erkrankungen wie Gehirnhautentzündungen und Blutvergiftung (Sepsis) kommen vor und beinhalten bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen ein hohes Sterberisiko. Die mögliche Behandlung durch Antibiotika wird zunehmend schwieriger, da die Resistenz gegen Antibiotika zunimmt. Im Gegensatz zu den südeuropäischen Ländern ist die Resistenzentwicklung in Deutschland allerdings noch relativ gering.
Impfung:
Empfohlen bei Säuglingen und Kleinkindern und bei chronischen Erkrankungen sowie Personen über 60 Jahre.

Meningokokkeninfektionen

Meningokokken führen überwiegend zur Meningitis (Gehirnhautentzündung) und Sepsis (Blutvergiftung). In Deutschland treten etwa 1000 Erkrankungen pro Jahr auf. Betroffen sind im wesentlichen Säuglinge und Kleinkinder (Erkrankungsgipfel 6 - 12 Monate). Trotz Intensivtherapie liegt die Anzahl der Todesfälle bei 5%, bei der Sepsis bis zu 25%. Dauerschäden kommen vor.
Es gibt unterschiedliche Meningokokkenstämme. Durch den Typ B werden etwa 60 - 70 % der Erkrankungen verursacht. Ein Impfstoff gegen diesen Typ ist nicht verfügbar!
Auslöser von ca. 20-30 % der Meningokokkenmeningitiden ist der Typ C. Gegen diesen Typ sind je nach Alter verschiedene Impfstoffe einsetzbar.
Impfung:
Empfohlen bei Kleinkindern und Kindern mit Immundefekten oder längeren Aufenthalten in Ländern mit erhöhtem Meningitis C - Anteil (England, Spanien)


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