Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Gemeinschaftspraxis Dr. M. Kleine & G. Gärtner & Prof. Dr. Dr. G. Wiese


Eigenblutbehandlung bei Kindern :

In Ergänzung zu den üblichen Methoden der klinischen Medizin besteht bei einigen Erkrankungen die sinnvolle Möglichkeit der Behandlung mittels alternativmedizinischer Methoden. Neben Akupunktur und klassischer Homöopathie führen wir bei entsprechender Indikation auch die Behandlung mit potenziertem Eigenblut - meist als begleitende, teilweise auch als alleinige Maßnahme - durch.

Indikationen :

Erkrankungen, die durch diese Therapiemethode besonders häufig günstig beeinflusst werden, sind z.B.: Infektanfälligkeit (überdurchschnittlich häufig und schwer verlaufende virale und - in besonderen Einzelfällen - auch bakterielle Infekte), allergische Erkrankungen (Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma bronchiale) und Dellwarzen.
Der alleinige Wunsch nach Stabilisierung des Immunsystems ist keine Indikation zur Eigenblutbehandlung.

Behandlungsbeginn :

Der optimale Zeitpunkt zum Beginn einer Eigenblutbehandlung liegt jeweils in der Verschlechterungsphase einer Erkrankung, also :
- bei Infektanfälligkeit in den ersten 1 – 3 Tagen eines frischen Infektes, insbesondere vor Beginn einer etwaigen antibiotischen Therapie oder anderer eingreifender Maßnahmen.
- Bei Neurodermitis zum Zeitpunkt einer deutlichen Hautverschlechterung.
- Bei Heuschnupfen zu Beginn des Beschwerdezeitraum (wenn die ersten Pollen fliegen).
- Bei Dellwarzen möglichst kurzfristig nach Auftreten neuer Warzen.


Termine :  

Den Termin für die Blutentnahme und damit auch die Verabreichung der 1. Gabe vereinbaren Sie bitte, wie oben erläutert, kurzfristig (meist für denselben Tag oder den Folgetag) telefonisch. Zur zweiten Verabreichung ist keine Terminvereinbarung erforderlich, kommen Sie einfach zu den üblichen Sprechstundenzeiten. Die dritte Gabe sollte - zur Besprechung des weiteren Vorgehens - wieder an einen Termin gekoppelt stattfinden.


Durchführung :

Zur Herstellung des potenzierten Eigenblutes ist zunächst 1 großer Tropfen venösen Blutes des Patienten erforderlich. Dieser wird mit Alkohol über mehrere Verdünnungs- und Verschüttelungsschritte bis zur schließlich zu verabreichenden Potenz gebracht.
In der Regel ist dies zunächst die Potenz C7. Davon werden bei uns in der Praxis sofort, sowie nach 10 und 20 Tagen jeweils 5 Tropfen verabreicht, die der Patient dann im Mund zergehen lassen sollte. Dazu ist es wichtig, dass Ihr Kind 30 Min. vor und nach der Eigenblutgabe nüchtern bliebt, d.h. nicht isst, trinkt, Kaugummi kaut oder die Zähne putzt. 
Je nach Ansprechen auf diese drei ersten Gaben wird die weitere Behandlung abgesprochen.

Kosten :

Die von uns in Rechnung gestellten Kosten (z.Zt. 30,69 € je Behandlungsfall) werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.