Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Dr. med. Michael Krug, 31582 Nienburg/Weser* Praxis für Kinder und Jugendliche

Infekte
Besonders Kleinkinder haben viele Infekte, meist sogenannte "banale Infekte". Studien zeigen, dass etwa 10 - 12 Infekte im Jahr in dieser Altersgruppe normal sind. (Auch bei Schulkindern sind es noch etwa 8 pro Jahr.) Das heißt: ein Infekt pro Monat oder, wie es meist der Fall ist - gehäuft in den Wintermonaten und dann eben: "ständig krank". Manche Eltern haben das Gefühl, das Kind wird gar nicht mehr richtig gesund, ein Infekt folgt auf den nächsten.

Scheuen Sie sich nicht, jedesmal wieder in die Sprechstunde zu kommen. Wir wissen aus Erfahrung: Kleine Kinder kommen häufig mit Infekten, dies wird mit zunehmenden Alter meist weniger!

Außerdem: Genau für diese häufigen Infekte und die damit verbundenen Sorgen ist Ihr Kinder- und Jugendarzt jetzt für Sie da!

Kleinkinder verfügen noch nicht über die Abwehrmechanismen über die ein älteres Kind, ein Jugendlicher oder Erwachsener verfügt. Das Immunsystem muss sich erst aufbauen und stabilisieren. Dies geschieht unter anderem durch die ganze Reihe von banalen Infekten wie Schnupfen und Husten. Leider verlaufen diese Infekte häufig quälender als bei Großen.

Dazu trägt die Anatomie der Atemwege bei, die erst mit etwa 10 Jahren ausgereift ist. Bis dahin haben die Bronchien noch einen deutlich kleineren Durchmesser, die Schleimhäute entzünden sich leichter, schwellen stärker und schneller an. Meist sind Viren die Erreger - allein etwa dreissig Arten, die Infekte der oberen Luftwege verursachen - und diese Erreger suchen sich "günstige" Eintrittspforten mit "geringem Widerstand". Die noch unfertigen oberen Luftwege des kleinen Kindes sind daher häufig von diesen Infekten betroffen.

Auch die Mittelohrentzündung (Otitis media) ist eine dieser häufigen Erkrankungen des frühen Kindesalters. Dabei spielen allerdings auch Bakterien eine Rolle, die zu dieser häufig sehr schmerzhaften Erkrankung führen.

U7 - Die siebte Vorsorge
Kurz vor dem 2. Geburtstag findet die U7 statt. Neben den allgemeinen Untersuchungen der Körperfunktionen steht jetzt vor allem die Überprüfung der geistigen Entwicklung im Vordergrund. Ist das Kind in der Lage, Zwei-Wort Sätze zu bilden, bekannte Gegenstände zu benennen und einfache Aufforderungen verstehen? Das Kleinkind sollte die so genannte „10-Wort-Schwelle“ erreicht haben.
Außerdem kontrolliert Dr. Krug bei der Zweijahres-Untersuchung die Milchzähne und holt eventuell versäumte Impfungen nach.

U7a - Eine zusätzliche Vorsorge für Dreijährige
Um die Lücke zwischen U7 mit 2 Jahren und U8 im Alter von vier Jahren zu schließen, bieten alle Krankenkassen ihren Versichterten auf langjährigen Druck der Kinder- und Jugendärzte die U7a mit drei Jahren an.
Diese zusätzliche Untersuchung, soll dazu beitragen, dass u.a. allergische Erkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien früher erkannt und rechtzeitig behandelt werden.

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