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Kinderarzt-Praxis Regensburg - Dr. med. Gudrun Fleck, Dr. med. Alfred Heihoff

Epileptologie

Wir bieten in der Praxis EEG Untersuchungen im Wachen und im Schlaf (mit/ohne Sedierung) für das Neugeborenen-, Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenalter an, auch bei verhaltensschwierigen und schwer mehrfach behinderten Kindern. Mit dieser Funktionsuntersuchung lassen sich Veränderungen der normalen elektrischen Aktivität des Gehirns bei verschiedenen Erkrankungen wie Entwicklungsstörungen oder Epilepsie nachweisen.

Die Kinder sitzen oder liegen während der EEG-Ableitung, Säuglinge oder Kleinkinder können auch auf dem Schoß der Mutter untersucht werden.

Auf der Kopfhaut werden kleine, mit Mull überzogene und mit einer Kochsalzlösung befeuchtete Plättchen (Elektroden) mit einer Haube aus Gummibändern befestigt. Sie sind über dünne Kabel mit dem EEG-Gerät verbunden. Dazu werden die Haare nur gescheitelt, niemals entfernt. Die Elektroden können etwas drücken, werden jedoch meist nicht als störend empfunden. Kleinkinder ängstigen eher die ungewohnten Handgriffe am Kopf, besonders beim erstmaligen Anlegen. In der Regel lässt sich das Kind ablenken und beruhigen.

Die EEG-Ableitung selbst dauert etwa 20 Minuten. Kinder ab etwa 5 Jahren werden dabei noch zu einer "Hyperventilation" angehalten, das heißt, etwa drei Minuten lang tief ein- und auszuatmen. Sie werden auch für kurze Zeit mit einer Lampe flackernden Lichtreizen ausgesetzt, einer "Fotostimulation". Wichtig ist, dass die Kinder möglichst ruhig liegen oder sitzen bleiben und nach Möglichkeit wenigstens zeitweise die Augen schließen. Einschlafen kann dabei erwünscht sein.

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