Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Dr. med. Claudia Sturm und Michael Sturm, 89537 Giengen a.d. Brenz

Schutzimpfungen

Die so genannte Impfmüdigkeit ist ein großes Problem. Je weniger Kinder gegen die wichtigsten Krankheiten geimpft sind, desto größer ist die Gefahr für andere Kinder, die z.B. aus Altersgründen (weil sie noch zu jung dafür sind) noch nicht geimpft sind, schwere und lebensbedrohliche Schäden durch diese Krankheiten zu erleiden. Besonders bei Masern und Meningokokken C gibt es derartige Probleme durch "Impfmüdigkeit", mit der Folge von sehr schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen. Im Jahr 2007 gab es z.B. in unserem Landkreis Heidenheim 2 Todesfälle bei Kleinkindern durch Meningokokken-C-Erkrankungen. Beide Kinder hätten vom Alter her geimpft sein können... Um der bedauernswerten Impfmüdigkeit und der unsinnigen Verunsicherung durch Impfgegner entgegen zu treten, hat der Inhaber dieser Praxis am 2.7.2008 an einer Podiumsdiskussion mit Impfgegnern bei der Böll-Stiftung in Stuttgart teilgenommen (siehe Link weiter unten) Das Statement, das in großen Teilen vorgetragen wurde, finden Sie unter www.boell-bw.de/veranstaltungen/archiv/2008/schutzimpfungen . (Bitte unter dem NAMEN (nicht unter dem Bild!) das Wort "Statement" anklicken!). Auf der Seite finden Sie auch andere Meinungen, die glücklicherweise nur in diesem kleinen Rahmen unter gleichgesinnten Impfgegnern akzeptiert werden. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung schenkt diesen verqueren Ansichten mit Recht keinen Glauben.

Podiumsdiskussion am 2.7.08 in Stuttgart:

www.boell-bw.de/veranstaltungen/archiv/2008/schutzimfpungen.html

(Der Link funktioniert nur mit diesem Schreibfehler ("fp" statt "pf") in der Seitenadresse. Falls nicht, klicken Sie sich dann bitte einzeln durch die angegebenen Ebenen!)

Das Hauptthema dieser Diskussion war die Frage, ob die Aufnahme in eine Gemeinschaftseinrichtung (KIndergarten/Tagesstätte/Schule) von der Durchführung bestimmter Impfungen abhängig gemacht werden sollte. Es ging also mehr um ein juristisches Problem, das aber von den medizinischen Notwendigkeiten bestimmt wird und in den Bereich der Ethik und Humanität hineinspielt.

Bitte beachten Sie auch die Statements der anderen Diskussionsteilnehmer, auch wenn diese zu unseren eigenen wohlbegründeten Meinungen sehr konträr sind!

Kurzform des Statements in der Verbandszeitschrift "Kinder- und Jugendarzt", 11/08 (auf die zweite Seite nach dem Titelblatt herunterscrollen):

http://www.kinder-undjugendarzt.de/download/39.%20(57.)%20Jahrgang%202008/kuja_11-08.pdf

Impfgegner im Internet

Wer bei "Google" oder anderen Suchmaschinen das Suchwort "Impfungen" oder "Impfkomplikationen" eingibt, wird sehr viel mehr Fundstellen von Impfgegnern als von Impfbefürwortern finden. Woran liegt das? Grundsätzlich sind die wissenschaftlich Forschenden und die für die medizinische Versorgung Verantwortlichen keine Marktschreier. Eine gesunde Werbung ist aber für die notwendigen Impfraten und den Schutz des Lebens notwendig. Wer sich gegen Impfungen im Allgemeinen äußert, kann sich nicht auf wissenschaftlich gesicherte Untersuchungen stützen, Die Falschaussagen werden nur durch ständige Wiederholungen und unkritische Übernahme von anderen Internetteilnehmern so häufig lesbar, dass der unkritische Nutzer diese schließlich für eine anerkannte Aussage hält. Aber eine Lüge wird durch ständige Wiederholung noch lange nicht zur Wahrheit! Es sind immer wieder die gleichen Einzelpersonen, die "impfkritische" Äußerungen verbreiten. Teilweise haben sie eine Herde von Gefolgsleuten in einzelnen Vereinen um sich geschart, sind aber grundsätzlich Einzelgänger. Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Gesellschaft, die ernsthaft irgendwelche Impfungen in Frage stellt. Der Verdacht liegt nahe, dass es den einzelnen Impfgegnern mehr um ihre persönliche Bekanntheit und Anerkennung durch ihre Anhänger geht, als um ein öffentliches Anliegen. Die Verantwortung für den Schaden, der durch die möglicherweise verursachte Impfmüdigkeit entstehen kann, will jedenfalls keiner dieser Apostel auf sich nehmen. Die Last wäre auch zu schwer.


Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 31.12.09

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