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Herausgeber:

Kinderarzt-Praxis Fürstenzell Dres. med. Seegerer, Huber-Lederer, Timischl-Keller

Allergologie
Allergisch bedingte Erkrankungen nehmen in den letzten Jahrzehnten im Kindesalter stark zu. Im Säuglingsalter und frühen Kleinkindalter handelt es sich überwiegend um Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien, im Vorschul- und Schulalter meist um Heuschnupfen oder Asthma bronchiale.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht daher eine kompetente Beratung der Eltern mit dem Ziel, der Entwicklung einer Allergie rechtzeitig vorzubeugen. Einen zweiten Schwerpunkt sehen wir im frühzeitigen Erkennen einer bereits ausgebrochenen allergischen Erkrankung. Ausführliche Gespräche mit Eltern und Kindern, eine gründliche körperliche Untersuchung, Hauttests und in einzelnen Fällen auch die Bestimmung von Blutwerten sind zur Sicherung der Diagnose erforderlich. Bei Asthma bronchiale führen wir zusätzlich in regelmäßigen Abständen eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) durch.
Lungenfunktionsprüfung
Lungenfunktionsprüfung

Die Behandlung einer allergischen Erkrankung kann medikamentös, vor allem bei Neurodermitis auch diätetisch erfolgen. Einen wichtigen Therapiebaustein bei Asthma stellt eine Inhalationsbehandlung dar.

Eine Sonderform der Behandlung ist die sogenannte „spezifische Immuntherapie" (Hyposensibilisierung). Dabei wird ein Allergenextrakt in allmählich ansteigender Dosierung über einen längeren Zeitraum verabreicht. Der Körper gewöhnt sich auf diese Weise an das Allergen, dieses kann dadurch keine krankmachende Wirkung mehr entfalten. Eine Hyposensibilierung kann zum einen in Form von Injektionen, zum anderen in Form einer Tablette oder Tropfen (sublingual) erfolgen.
Wir bieten beide Verfahren an. Besonders wirkungsvoll ist diese Therapieform bei Heuschnupfen, aber auch bei Hausstaubmilbenallergie.

 

 

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