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Herausgeber:

Dr. med. Christa Kliegel-Fischer 67705 Trippstadt

Homöopathie
Gleiches mit Gleichem heilen ist Grundregel jeder homöopathischen Behandlung. Samuel Hahnemann entwickelte die Methode 1796. Akute Symptome sind seiner Meinung nach häufig nur die Spitze eines Eisbergs für tieferliegende Übel. Eine dauerhaft verstimmte Lebenskraft muß wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, damit der Patient gesunden kann.
Dazu wird in einem ausführlichen Gespräch von etwa 1 - 2 Stunden Dauer ein genaues Persönlichkeitsbild erstellt, ein Mensch ganzheitlich erfasst. in einem 2. Arbeitsgang werden Symptome nach Wichtigkeit sortiert und aufgelistet. Mittelweisend sind immer Geistes- und Gemütssymptome und besonders ungewöhnliche Eigenschaften eines Menschen. Zuletzt wird das Krankheitsbild des Patienten mit den homöopathischen Arzneimittelbildern verglichen und individuell ein gleiches Arzneimittel gesucht. Im Idealfall decken sich Krankheitsbild und Arzneimittelbild, sodaß Gleiches mit Gleichem geheilt werden kann.
Da in der Homöopathie nicht einzelne Symptome , sondern der ganze Mensch behandelt wird, erhalten 2 Patienten mit der gleichen Symptomatik nur selten das gleiche Medikament.
Hahnemann potenzierte Stoffe aus der Natur (Pflanzen, Mineralien, Metalle, Tiere) indem er sie verrieb, verdünnte und auf eine federnde Unterlage aufschlug. Aus einer solchen Urtinktur wurde wieder ein Tropfen entnommen und erneut mit Alkohol versetzt. Dieser Vorgang wurde mehrmals wiederholt.
Mit niedrigen Potenzen werden Störungen im körperlichen Bereich, mit mittleren Potenzen Störungen im vegetativen Bereich und mit hohen Potenzen Störungen im geistig-seelischen Bereich behandelt.
Bereits in mittleren Potenzen ist keine Materie nachweisbar.
Zur schnellen, sanften und dauerhaften Behandlung einer chronischen Erkrankung und Stabilisierung der Konstitution ist häufig nur die einmalige Gabe einer Hochpotenz erforderlich.
Kontrollierte Homöopathie: mittels RAC (Reflex-auricolo-cardiac)-Tastung
werden elektromagnetisches Feld des Patienten mit dem des homöopathischen Arzneimittels verglichen und das passende Mittel für den Patienten bestimmt.

Akupunktur
Die Reizung von Akupunkturpunkten, vor allem mit Nadeln, ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut, können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.
Diese Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Sticht man Nadeln in sie ein, so bezeichnet man dies als Akupunktur, außerdem kann man sie auch durch Wärme (Moxibustion) , Ultraschall, Laserstrahlen oder auch durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur) reizen.
Ohrakupunktur eignet sich zur Behandlung von Heilungshindernissen (Störherden) wie tote oder entzündete Zähne, Entzündungen vor allem im Bereich des Kopfes (Mandeln, Nebenhöhlen,etc.) , Narben - besonders wenn sie über Meridiane verlaufen, oder auch Giftbelastungen (z.B. Amalgam).
Bei einer Akupunkturbehandlung werden anfangs durch Ohrakupunktur Störfelder beseitigt, dann individuell nach den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin Körperakupunkturpunkte zusammengestellt und schließlich mit bewährten Punktekombinationen das Krankheitsbild behandelt.

Eigenbluttherapie
Aus einem Tropfen Blut, der in der Krankheitsphase abgenommen wird, wird nach homöopathischer Verdünnung und Verschüttelung ein Arzneimittel hergestellt. Dieses wird im Sinne einer Reiztherapie angewendet, um bei geschwächter Immunität eine Anregung der körpereigenen Abwehr, bei Allergien eine Reduzierung der Überempfindlichketisreaktion des Organismus zu bewirken. Erfahrungsgemäß führt die Methode in 60% zu sehr gutem Erfolg, in 20% zur mäßigen Besserung, in 20% wird keinerlei Umstimmung erzielt.

Bachblütentherapie
Die Bachblütentherapie ist ein natürliches, sanftes Heilverfahren, das eine psychische Stabilisierung ermöglicht und wirksam körperlichen und seelischen Erkrankungen vorbeugt. Die dabei verwendeten Blüten sind frei von Nebenwirkungen. Dies macht die Anwendung bei Kindern so empfehlenswert. Unbequeme Eigenschaften und Verhaltensweisen sollen jedoch nicht im Sinne einer Behandlung mit Psychopharmaka "wegtherapiert" oder unterdrückt werden, sondern das Kind wird, bei richtiger Auswahl der Mittel, in seinen positiven Anlagen gestärkt, es werden Entwicklungs- und Reifungsprozesse eingeleitet.
Dr. Edward Bach (1886 - 1936) war ein englisher Arzt, der Essenzen aus 38 wildwachsenden Pflanzen herstellte, die nach seiner Beobachtung und Erfahrung ganz bestimmten Gemütszuständen entsprachen:
  • Angst
  • Unsicherheit
  • Desinteressen an der Gegenwart
  • Einsamkeit
  • Überempfindlichkeit
  • Mutlosigkeit, Verzweiflung
  • (übertriebene) Fürsorge
Bis heute läßt sich naturwissenschaftlich nicht erklären, wie die Veränderungen des Gemütszustandes durch Bach-Blüten möglich sind.
Man vermutet, daß Bach-Blüten ebenso wie homöopathische Hochpotenzen feinstoffliche Mittel sind, die dem Wesen Mensch Informationen vermitteln, mit denen die beschriebenen Veränderungen in seiner Psyche angestoßen werden. Für Skeptiker noch der Hinweis, daß ein Glauben an die Heilkraft der Blüten von Seiten der Patienten nicht notwendig ist- auch Säuglinge, Bewußtlose und Tiere können mit Erfolg behandelt werden.

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