Kinder- & Jugendärzte im Netz

Ihre Haus- & Fachärzte von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

Herausgeber:

Dr. med. Wulf Höller

Betreuung ehemaliger Früh- und Risikogeborene
Die Versorgung vorzeitig oder krank geborener Kinder mit all ihren besonderen Problemen war fast 12 Jahre lang ein Schwerpunkt meiner klinischen Tätigkeit. Sie ist mir seitdem eine Herzenzangelegenheit.

Messung der Oto-Akustischen Emissionen (OAE) und Akustisch Evozierten Hirnstammreaktionen (ABR/BERA)
Das sind spezielle mitarbeitsunabhängige, apparative Tests zum Auffinden ange-borener Hörstörungen auf Ebene des Innenohrs (OAE) bzw. der Wahrnehmung im Gehirn (ABR/BERA) bei Neugeborenen und Säuglingen.

Lungenfunktiosdiagnostik
Möglich bei Kindern etwa ab dem 4ten Lebensjahr. Hilfreich für die Abklärung und ggf. Behandlung von Erkrankungen der unteren Luftwege (z.B. Asthma) sowie bei Sport-tauglichkeitsuntersuchungen.

Ultraschalluntersuchung des Herzens (=Echokardiographie)
Dient der Diagnostik angeborener und krankheitsbedingter Herzfehler sowie  der Nachschau von Herzoperationen. Sondergenehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsens hierzu liegt vor.

Betreuung bei Herzerkrankungen
Für diese Krankheitsbilder, die mit einer Häufung von ~1% unter den Neugeborenen gar nicht so selten sind, liegt eine über 3jährige Spezialausbildung an der Kinderklinik im Deutschen Herzzentrum München vor. Kooperation mit den benachbarten Herzkliniken (Bad Oeynhausen und Hannover) ist gewährleistet.

Allergiediagnostik und -behandlung
Durchgeführt werden alle üblichen Haut- und Bluttests (z.B. Prick, Patch, RAST sowie neben medikamentösen auch Hyposensibilisierungsbehandlungen. Eingehende Bera-tungen dazu sind selbstverständlich.

Asthma- und Neurodermitbetreuung                                                      Erfolgt gemäß den Richtlinien der deutschen kinderallergologischen Fachgesellschaften. Beständige Fortbildung ist selbstverständlich. Das Behandlungsprinzip ist stets ganz-heitlich. Patienten- und Elternschulungen werden nach den in Deutschland führenden Konzepten des Kinderhospitals Osnabrück vorgenommen.

Betreuuung bei Hormon- und Stoffwechselerkrankungen
Basis für solche die gesammte Entwicklung und das Gedeihen betreffenden angeborenen Störungen ist ebenfalls eine >3jährige Spezialausbildung u.z. an der endokrinol. Abt. der Universitätskinderklinik München. Die angewandte Diagnostik umfasst auch schwierige Funktionsteste. Alle notwendigen Behandlungsmaßnahmen werden so lange wie erfor-derlich weiter begleitet. Daneben besteht eine enge Kooperation mit dem Endokrino-logikum Hannover.

Kleine chirurgische Eingriffe
Möglich sind die Versorgung kleinerer Wunden und Verbrennungsfälle, auch von Nagelbettentzündungen, die Auftrennung kurzer Zungenbändchen und Verklebungen der kleinen Schamlippen, Warzenentfernungen sowie das Einrenken ausgekugelter Ellenbogengelenke. Eine 1jährige Ausbildung an der Kinderchirurgischen Klinik der Universität München liegt hierbei vor.

Motorik-, Sprachentwicklungs- und Intelligenztests
Es steht Ihnen eine große Anzahl an Testen für die Auffindung von Entwicklungs- und Leistungsstörungen zur Verfügung. Das hilft mit zu entscheiden, welche Förderungs-maßnahmen nötig und möglich sind
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AD(H)S
Beim V.a. eine Aufmerksamkeitsstörung (mit oder ohne Hyperaktivität) sind die fach-lichen Leitlinien (z.B. www.ag-adhs.de) Richtschnur. Diagnostik und Therapie erfolgen "multimodal  und adaptiv", d.h. es finden stets mehrere Verfahren in abgestufter und die Individualität der Patienten beachtender Weise Anwendung. So sind nach dem Aus-schluss möglicher Differentialdiagnosen und einer Abklärung etwaiger
Begleiterkrankun-gen (Komorbitäten) zur Diagnoseabsicherung v.a. eine sorgsame Anamnese und Umfeld-befragung nötig, dazu Verhaltensbeobachtungen mit Beurteilung der psychosozialen Gegebenheiten, körperliche und neurologische Befunderhebungen, testpsychologische Untersuchungen und der Einsatz von Fragebögen. Zum Behandlungskonzept gehören 1.) Beratung und Psychoedukation (=Besprechung von Handlungsanleitungen), 2.) verhal-tenstherapeutische Maßnahmen wie Eltern- und Selbsttraining, dazu evtl. Ergotherapie sowie 3.) ggf. der Einsatz von Medikamenten, die neben  Stimulantien (v.a. Methyl-phenhydat) auch Nichtbetäubungsmittel (z.B. Atomoxetin) beinhalten. Kooperation mit anderen Behandlern ist wichtig und notwendig.    

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