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Kinderärzte Dres. med. Rudolf von Butler und Barbara Stahl in Esslingen

NACHRICHTEN

KVBW rät in Zeckenzonen zur FSME-SchutzimpfungDetails

STUTTGART, 2. April 2012 – In Baden-Württemberg werden bundesweit die meisten Zeckengebiete ausgewiesen. Zecken können Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – Krankheiten mit teils gravierenden Folgen – übertragen. Die Borreliose wird mit gutem Erfolg mit Antibiotika behandelt. Gegen FSME ist eine Impfung ein wirksamer Schutz.

Rechtzeitig zum Start der Freiluftsaison zu Ostern weist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf die steigende Gefahr von Infektionen durch Zeckenbisse hin. „Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis können für die Patienten erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben. Die Folgen von FSME können grippeähnliche Symptome wie starke Kopfschmerzen und hohes Fieber sein, aber auch Bewusstseinsstörungen bis zum Koma oder zu Lähmungen“, sagte KVBW-Vorstandsmitglied Dr. Johannes Fechner. Der aktuelle Zeckenreport der Universität Hohenheim macht es amtlich: In Baden-Württemberg ist das Risiko von einer Zecke gebissen zu werden, bundesweit am größten. Jeder 150ste Biss führt zu einer FSME-Infektion. Mehr als die Hälfte der FSME-Erkrankten muss im Krankenhaus behandelt werden und leidet jahrelang an Folgeschäden des zentralen Nervensystems. Nur jeder Fünfte ist nach zehn Jahren völlig genesen. Vor diesem Hintergrund rät Fechner zu einer Schutzimpfung. „Vor allem Personen, die sich häufig im Freien aufhalten, sollten über eine Impfung nachdenken. Für Patienten, die in einem Zeckengebiet leben, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.“

Fechner weiter: „Wer im Freien arbeitet oder mit der Familie viel Zeit im Grünen verbringt, ist gerade jetzt im Frühling vermehrt der Gefahr eines Zeckenbisses ausgesetzt. Beim Radeln im Wald oder Herumtollen auf der Wiese lässt es sich nicht ausschließen, dass sich eine Zecke unbemerkt in die Haut bohrt. Die Zecke sollte sofort nach dem Entdecken entfernt, die Stelle anschließend desinfiziert und beobachtet werden. Bildet sich dort eine Rötung, raten wir den Hausarzt hinzuziehen. Der Hausarzt klärt ab, ob es sich um eine Infektion mit Borreliose-Bakterien handelt, die mit Antibiotika behandelt werden kann.“ Fechner abschließend: „Gegen Borreliose gibt es leider noch keinen Impfschutz, wohl aber gegen FSME. Die FSME-Schutzimpfung wird heute so gut vertragen, dass wir unbedenklich dazu raten können. Wer sich unsicher ist, der spricht am besten seinen Hausarzt darauf an, der ihn berät und die Impfung auch durchführen wird.“


 

Impfungen

Impfen schützt - den Geimpften und seine Umgebung - vor ernsthaften Erkrankungen. Die Nebenwirkungen der von uns verwendeten Impfstoffe sind gut untersucht und im Verhältnis zu ihrer Schutzwirkung gering!

Grippe

Der aktuelle und gut verträgliche Grippe-Impfstoff ist da - ist Ihre Familie geschützt?

FSME

Baden-Württemberg gilt als Gebiet mit erhöhtem Risiko für FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) - einer durch Zecken übertragbaren Hirnhautentzündung. Auf die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene aktuelle Verteilungskarte führt sie folgender Link:

 

Meningokokken

Die einmalige Impfung gegen Meningokokken Gruppe C (Erreger einer bakteriellen Hirnhautentzündung) ist nach unserer Einschätzung genauso wichtig. Nachholimpfungen können bis zum 18. Lebensjahr gemacht werden.

Masern

Masern sind eine schwer verlaufende Erkrankung mit möglichen Spätfolgen. Allein im Jahr 2010 erkrankten in Baden-Württemberg bisher 145 Menschen an Masern (Stand 20.12.2010). Bei einem Masernausbruch in Bulgarien sind seit April 2009 24000 Menschen an Masern erkrankt, es kam dabei bisher zu 24 Todesfällen durch Masern. Aktuell sind mindestens 36 Menschen in Stuttagrt an Masern erkrankt.

Keuchhusten

Menschen mit Kontakt zu jungen Säuglingen (insbesondere Eltern und Großeltern) sollten dringend ihren Schutz gegen Pertussis (Keuchhusten) überprüfen lassen!

Individueller Impfplan

Wir erstellen einen individuellen Impfplan für Ihr Kind - bringen Sie dazu bitte den Impfausweis mit.

Anfahrt

Die Haltestelle „Hohenkreuz / Wäldenbronn Kreuzung“ mit den Buslinien 110, 111, 112 und 116 liegt direkt vor unserer Praxis.
 

Grippeimpfung

Ist Ihre Familie schon geschützt? Vereinbaren Sie doch einen Termin bei uns für Ihre ganze Familie.

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