Kinder- & Jugendärzte im Netz

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Herausgeber:

Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. med Jochen Wulff, 58640 Iserlohn/Hennen

Zum Start der Grippeimpfsaison September 2014, das Aktuelle:

Wie Sie wissen ist eine echte Grippe mit ihrem raschen und beeinträchtigenden Verlauf ein anderes Kaliber als ein sogenannter grippaler Infekt, der schon unangenehm genug ist. Besonders Kinder mit Vorerkrankungen, ältere Mitbürger und Schwangere haben die schwereren Verläufe ! Eine Chance an echter Grippe zu erkranken hat aber grundsätzlich jeder - und jeder steckt wieder an ! Im Kindergarten ist die Aus- und Weiterverbreitung der Grippeviren am stärksten.

Nach den Warnungen vor der Schweinegrippe H1N1, die dann glücklicherweise nicht so dramatisch verlief, werden nun die Aufforderungen sich gegen Grippe impfen zu lassen, eher belächelt. Unbeachtet bleibt, dass sich bisher keine Erkrankung so rasend schnell um die Welt verbreitet hat wie H1N1 und es reines Glück war, dass der Erreger bisher nicht so aggressiv war.

Die Grippe Impfung als Schutzist also weiter wichtig und großzügig zu handhaben !

Zusätzlich zu dem bekannten in den Muskel gespritzten Impfstoff gibt es auch einen, der als Nasenspray -also ohne Pieks- gegeben werden kann. Er ist zumindest bei Kleinkindern deutlich wirksamer, weil er schon an den Schleimhäuten eine Abwehrfront aufbaut und gegen vier Grippevirustypen schützt - undmuss eben nicht gespritzt werden.

Die Freigabe dafür ist von 2 bis 17 Jahren erfolgt.

Die Verträglichkeit ist gut, verstopfte Nase und Schlappheitsgefühl oder Kopfschmerz sind danach manchmal zu bemerken (s.a. weitere Infos unten).

Egal ob Sie sich für den gespritzten oder nasalen Impfstoff entscheiden: bei Erstimpflingen unter 12 Jahren sind zwei Gaben im 4 Wochen Abstand notwendig.

Die Impfstoffe werden dann in der Folge jährlich mit nur einer Dosis - angepasst an die dann aktuell kursierenden Grippevirustypen - gegeben.

Hier die Organisation rund um die nasale Impfung :

1. Der nasale Impfstoff selbst:

- Der Preis von nun ca. 36 Euro wird im Gegensatz zu der Pieks-Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nur übernommen, wenn es sich

a) um ein Kleinkind zwischen 2. bis zum 7. Geburtstag handelt mit zusätzlich

b) einer relevanten, genau gelisteten Vorerkrankung wie Asthma, Herzfehler oder Diabetes.

- Wird die nasale Impfung ohne das Vorliegen dieser beiden Voraussetzungen gewünscht, kaufen die Eltern den Impfstoff selbst für ihr Kind mit einem Privatrezept beim Apotheker.

2. Die ärztliche Leistung:

Diese wird über die Kasse vergütet. Obwohl mehr Organisationsaufwand für uns, ist die Vergütung gleich.

Der nasalen Impfung müssen die Eltern schriftlich zustimmen, damit die freie Wahlmöglichkeit zwischen gespritztem und nasalem Impfstoff dokumentiert ist.

Weitere ausführliche Infos zur Kenntnisnahme erhalten Sie in den weiteren Anlagen. Dort ist auch die zu unterschreibende Impfeinverständniserklärung zu finden.

Praxis Dr.med. Jochen Wulff

 

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