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Herausgeber:

Dr. Jutta Abendroth - Fachärztin für Kinderheilkunde & Jugendmedizin, Psychotherapie - Bonn

Homöopathie

Während die schulmedizinische Allopathische Therapie meist nur die Krankheitssymptome, auch mehrerer Organe behandelt, versucht der homöopathische Arzt den ganzen Menschen und somit auch die Krankheitsverursachung zu ergründen und zu behandeln.

Wenn der Schulmediziner bei Kopfschmerzen z.B. „Asperin“ verordnet, wird der homöopathische Arzt versuchen zu ergründen, warum der Patient Kopfschmerzen hat und dann entsprechend repertorisieren und rezeptieren.

Die Homöopathie geht davon aus, dass die Ursachen der Symptome einer zu bekämpfenden Krankheit normalerweise nicht oberflächlicher Natur , sondern tiefer verankert sind. Sie sind bedeutsam als Zeichen der Auseinandersetzung, der Reaktion auf Störungsursachen und sie weisen auf aktive Regulationsvorgänge im Körper hin.

Die Gesamtheit der Symptome wird als Krankheitsbild bezeichnet. Wo die Selbstheilungskräfte im Körper nicht ausreichen, wählt der Homöopath ein Mittel, das möglichst ähnliche Regulationsvorgänge in Gang setzt, wie sie natürlicherweise durch die krankmachende Störung ausgelöst werden. Nach HAHNEMANN, dem Begründer der Homöopathie gilt es, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen.

Homöopathische Anamnese – Repertorisation

Um den kranken Menschen in seiner Gesamtheit zu erfassen, geht bei einer schweren oder chronischen Krankheit einer homöopathischen Behandlung eine eingehende Befragung durch den Arzt voraus, die eine Stunde oder mehr dauern kann.

Aufgrund der vom Patienten geschilderten Beschwerden und beantworteten Fragen versucht dann der Arzt in oft mühevoller Kleinarbeit, bei der heutzutage homöopathische Computerprogramme helfen können, eine Arznei zu finden, die möglichst viele der ermittelten Symptome abdeckt und dem Erscheinungsbild öglichst nahe kommt (Repertorisation).

Die Homöopathie arbeitet mit Arzneien, die stark verdünnt und dabei verschüttelt werden (Potenzierung). Die Verschüttelung versetzt die Lösung in einen besonderen Zustand , der zur Entfaltung neuer Kräfte und Energien führt, die über die materielle (chemische) Wirkung der Grundsubstanz hinausgehen und direkt auf die gestörte Lebenskraft wirken. Je nach dem Grad der Verdünnung und Herstellung spricht man von D , C und LM Potenzen.

Homöopathie bei Kindern

Es ist überraschend , wie schnell sich bei Kindern unter homöopathischer Behandlung bei der richtigen Wahl des Mittels überraschende Heilungserfolge einstellen können.

Dies ist aber leider nicht immer der Fall und oft müssen sich der Arzt, der Patient und auch die Eltern in Geduld üben. Es ist wichtig zu wissen, dass sich bei homöopathischer Behandlung oft eine sog. „Erstverschlechterung“ einstellen kann. Dies ist kein schlechtes , sondern im Gegenteil ein gutes Zeichen, dass das verordnete Medikament begonnen hat, zu wirken.

Die homöopathische Behandlungsweise hat den großen Vorteil, dass sie im Gegensatz zu schulmedizinischen oft starken Medikamenten sanft und fast nebenwirkungsfrei wirkt.

 

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